Vollendete Anmut & Frische
Zarter Teint, Ringellocken & die Leichtigkeit der Düfte
Teint & Pflegegeheimnisse
Cold Cream, Kork & der Land-Glow
Das Ideal der durchscheinenden Blässe. Die Regency-Dame pflegt ihre Haut intensiv mit kühlendem Rosenwasser und Mandelöl (Cold Cream). Statt harter Konturen wird nur ein Hauch von flüssigem Rouge (Bloom of Roses) nahtlos verblendet. Auch die Augenbrauen behalten ihre natürliche Fülle und werden höchstens mit etwas Holundersaft oder gebranntem Kork sanft nachgezogen, statt sie unnatürlich zu zupfen.
I. Seifenverbot
II. Die chemische Falle im Kerzenlicht
III. Blaues Blut
IV. Das geheime Feuer
V. Das Feuer des Augapfels
VI. Die Umrahmen des strahlenden Blicks
VII. Makellose Haut
VIII. Die geheime Toilette des Herrn
IX. Das Handschuh-Paradoxon
X. Hausenblasen-Binde vs. Kalbfleisch-Maske
XI. Der letzte Schliff
XII. Das Schamhaftigkeits-Bad
XIII. Der Preis der Schönheit
Antike Locken & Haarkunst
Huile Antique, Titus-Kopf & die Kunst der Postiches
Die Formung nach antikem Ideal ohne schützenden Haarpuder: Damen rahmen das Gesicht mit zarten Herzlöckchen (Crochets) und Korkenzieherlocken (Tire-bouchons / Ringlets), während das Hinterhaar mit Huile Antique auf Seidenglanz gebracht, zu griechischen Knoten (Coiffure à la Grecque) aufgesteckt, durch falsche Postiches verstärkt oder mit Kaschmirschals zu Turbanen verschlungen wird. Der Herr trägt den windzerzausten römischen Kurzhaarschnitt (Coiffure à la Titus) zum glattrasierten Gesicht, das allein von schmalen, dunkel pomadisierten Backenbärten (Favoris) gerahmt wird – während im Ballsaal einzig Kavallerie-Offizieren und Husaren das Privileg des Schnurrbarts zusteht.
I. Der Sturz der Puderwolke
II. Die Läuterung der Fette
III. Flüssiges Gold der Antike
IV. Der Kampf gegen die Saalhitze
V. Haarwäsche ohne Seife
VI. Der Schnitt der römischen Cäsaren
VII. Griechische Knoten und Stirnbänder
VIII. Tuch und Flechtwerk
IX. Gebackene Locken
X. Schwarzes Blei und Walnussschalen
XI. Das Gift des Harems
XII. Coup de Vent und Husaren-Privileg
XIII. Der Preis der antiken Locke
Duft & Botanische Frische
Eau de Cologne, Vinaigrettes & die unsichtbare Wolke
Mit dem Anbruch der Empire- und Regency-Epoche vollzog sich auf den Toilettentischen zwischen Paris, London und Erfurt eine olfaktorische Revolution: Schwere Hofparfüms aus Moschus, Zibet und Ambra galten fortan als ungesund und vulgär. Das neue Ideal antiker Reinheit verlangte nach flüchtigen, geschlechtsübergreifenden Pflanzendestillaten – allen voran dem doppelt rektifizierten Eau de Cologne, echtem Lavendelgeist und kühlendem Rosenwasser. Da alkoholische Essenzen auf den hauchdünnen weißen Musselinkleidern Flecken hinterlassen hätten, parfümierte man die Garderobe indirekt über Wochen mit Veilchenwurzel-Sachets in verschlossenen Truhen, rieb das Innere der Glacéhandschuhe auf Holzspannern mit Orangenblüten-Pomade aus und reinigte die Hände seifenfrei mit bitterer Mandelpaste (Pâte d'Amandes). Im heißen Kerzenlicht des Ballsaals sorgten schließlich geschnitzte Sandelholzfächer, scharfer Vinaigre Aromatique in silbernen Vinaigrettes sowie eine akribische Mundhygiene mit Lindenholzkohle-Zahnpulver und vergoldeten Cachous dafür, dass jede Begegnung im Kontertanz von makelloser Frische begleitet war.
I. Der Sturz von Moschus und Zibet
II. Unisex um 1800
III. Der Triumph des Eau de Cologne
IV. Eaux & Esprits
V. Das Geheimnis der Pomaden
VI. Duftende Puder und Trockenparfüms
VII. Das Flecken-Tabu auf weißem Musselin
VIII. Parfümierte Ballhandschuhe und Pâte d'Amandes
IX. Der Hauch des Sandelholzes
X. Die silberne Vinaigrette
XI. Korallenrote Lippen und weiße Zähne
XII. Cachous und Pastilles Odorantes
XIII. Tückische Essenzen
Come & Be a part of it
Gemeinsames Fotoalbum
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Unterkunft & Hotels
Hotelempfehlungen & exklusiver Concierge-Service
Anmeldung & Billetverkauf
Vorverkaufsstart am 15. September